Heinz Mack
Biografie Heinz Mack
Heinz Mack ist ein Hauptvertreter der Kinetischen Kunst.
"Seit 1956 beschäftigt sich Heinz Mack mit den Problemen der Vibration und des Lichts. Seine so genannten Dynamischen Strukturen sind Bilder, beschränken sich auf die Skala von Schwarz- und Weißwerten und bestehen aus vertikal oder horizontal gefügten Geraden. Später folgen Lichtreliefs aus gepressten Metallfolien."
Zitiert aus: www.wikipedia.de
Heinz Mack gründete mit Otto Piene 1957 die Gruppe ZERO, der sich Günther Uecker 1961 anschloss.
Weitere Infos:
Biografische Angaben zu Heinz Mack
| 1931 | Am 8. März geboren in Lollar/Hessen |
| 1950 | Abitur in Krefeld |
| 1950 - 1953 |
Schüler einer Malklasse der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Staatsexamen in Kunsterziehung und Werkerziehung |
| 1955 | Erstes Atelier in einer alten Fabrik in Düsseldorf |
| 1957 | Heinz Mack und Otto Piene gründen in Düsseldorf die Gruppe ZERO, organisieren die später legendär gewordenen "Abendausstellungen". Es entstehen erste druckgraphische Werke; bis heute umfasst das graphische Oeuvre 288 Nummern |
| 1962 | Aktion "Edition – Exposition – Demonstration" in der Galerie Schmela, Düsseldorf, sowie das ZERO - Fest auf den Rheinwiesen |
| 1964 - 1965 |
Teilnahme an der documenta III in Kassel. Reist im Frühjahr 1964 nach New York und mietet ein weitläufiges Atelier. Lernt Barnett Newman kennen |
| 1966 |
Erste New Yorker Einzelausstellung in der Howard Wise, wo er den "Forest of Light" zeigt, 20 Stelen, in denen sich Manhattan spiegelt. Die Gruppe ZERO trennt sich; letzte gemeinsame Ausstellung mit Otto Piene und Günther Uecker in Bonn; organisiert dort das ZERO-Fest im Bahnhof Rolandseck, wo 2000 Menschen das Ende der ZERO-Zeit feiern. |
| 1974 | Auftrag für einen Skulpturentwurf für die UNO in New York; der Künstler entwirft eine 70 Meter hohe "Friedensstele". Trotz des Einverständnisses der UNO und der Stadt New York lassen die Entscheidungsträger in der Bundesrepublik Deutschland den Künstler und seine Idee fallen. |
| 1979 |
Inszeniert im Auftrag des Deutschen Künstlerbundes das große "Lichtfest" in Stuttgart. Heinz Mack baut ein »Feuerschiff« in Duisburg. |
| 1981 | Anlässlich des Goethe - Jahres entsteht ein 3 x 4,5 Meter großes "Lichtspektrum". |
| 1986 | Zeigt in Moskau sein 3 x 4 Meter großes "Lichtspektrum" auf der Landesausstellung von Nordrhein-Westfalen. |
| 1992 |
Austritt aus der Akademie der Künste, Berlin. Arbeiten für die Bilder zum "Hohelied Salomos". Das Kunstmuseum Düsseldorf erwirbt den ZERO-Raum, eine Installation aus dem Jahre 1964 auf der Documenta in Kassel. |
| 1998 |
Foyergestaltung mit einer 30Meter langen "Lichtwand" für die Stadtsparkasse in Dortmund. Realisierung einer 8 Meter hohen Glas-Wasser-Skulptur für die "Arcaden" in Gera. Entwurf für die Gestaltung eines zentralen Platzes einer Großstadt im Ruhrgebiet. Es entsteht eine umfangreiche Suite von Papierarbeiten (Tuschezeichnungen und Pastelle) als Vorlage für das Künstlerbuch "West-Östlicher-Divan". |
| 2004 |
Düsseldorf: die nach dem Brand des Flughafens zerstörte kinetische Skulptur "Helios" wird nach ihrer Wiederherstellung im neuen Flughafengebäude aufgestellt und eingeweiht. Mönchengladbach: in das Foyer des neuen Stadions von Borussia wird das Bild mit dem Titel "Das Licht in den Farben" von 2001, 356 x 540 cm integriert. Zürich: für das neu gebaute Hyatt Hotel entsteht das Bild "Couleur et Lumiére", 320 x 295 cm. |
| 1979 | Heinz Mack lebt und arbeitet in Mönchengladbach. |
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