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Adolf Luther

(Geb. 1912 in Krefeld-Uerdingen, Gest. 1990 in Krefeld)

Schon während seiner Jura-Studienzeit befasste sich Luther intensiv mit der Malerei. Er setzte sich mit unterschiedlichen Materialien auseinander und bewegt sich vom perspektivischen Abbild zur reinen Farbflächen-Malerei, um einen eigenen neuen Stil für einen künstlerischen Neubeginn zu finden. Seinen späteren Beruf als Richter gab er 1957 auf, um sich vollständig auf die Malerei zu konzentrieren.
Adolf Luther entwickelte zwischen 1959 und 1961 sogenannte Licht und Materie Arbeiten, in denen er neue Materialien erprobte und in gespachtelten Oberflächen, die er Dynamische Formen nannte, das Licht als unmittelbaren Gestaltungsfaktor entdeckte. In der intensiven Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien entdeckt Luther das Glas, um „Energie in Form von Licht bildhaft vorzustellen“. Daraus entwickelt, entstehen in der 1960er Jahren die Lichtschleusen als Arbeiten mit optischen Medien oder, wie Luther es gerne erklärte, sphärische Objekte.
Durch sein künstlerisches Schaffen ist Adolf Luther bestrebt, das Unsichtbare sichtbar, fast greifbar zu machen, eine Wirklichkeit zu schaffen, die sich der bildnerischen Darstellung entzieht. Durch seine Arbeiten war Luther im Umkreis der Künstlergruppe ZERO oft mitvertreten auf gemeinsamen Ausstellungen in Berlin, Frankfurt, Gelsenkirchen und in den USA. Somit wurde Luther einer der bekanntesten Hauptvertreter der kinetischen Kunst und Optical Art.
Im Jahr 1990 verstirbt Adolf Luther mit 78 Jahren in seiner Heimatstadt Krefeld.

Adolf Luther
o.T

Entstehungsjahr: 1975
Größe: 47,5x47,5 cm
Technik: Serigrafie auf Silberfolie
Auflage: 150 Exemplare, signiert, nummeriert und datiert