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Candida Höfer

(Geb. 4. Februar 1944 in Eberswalde, Deutschland)

Ab 1964, nach einem einjährigen Volontariat in einem renommierten Kölner Fotostudio, studierte Candida Höfer bis 1968 künstlerische Fotografie bei Arno Jansen an der Werkkunstschule Köln. 1973 beginnt Höfer ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und schließt ihr Studium 1982 ab. Neben Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff, Axel Hütte und anderen zählt sie zu der Gruppe von Becher-Schülern, die zur internationalen fotografischen Avantgarde der Gegenwart gehören. In den Jahren von 1997 bis 2000 ist sie Professorin für Fotografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.
Zu Beginn ihrer künstlerischen Arbeit fotografierte Candida Höfer überwiegend Menschen. Sie erstellte eine Dokumentation über türkische Migranten in Deutschland. Bekannt wurde sie allerdings mit den Fotografien von Innenräumen, mit denen sie schon in den 1980ern begann. In großformatigen Bildern thematisiert sie immer wieder öffentliche Räume, die der Bildung und Bewahrung von Kultur dienen, wie Museen, Bibliotheken, Universitäten, Theater, Gemeindezentren und historische Stätten. Ihre Arbeiten werden auf zahlreichen Solo-Ausstellungen in Europa und den USA gezeigt, wie auch bei Gruppen-Ausstellungen im Museum of Modern Art in New York, auf der Documenta 11 in Kassel und im Museum Ludwig in Köln. 2003 vertritt Höfer Deutschland auf der 50. Biennale in Venedig zusammen mit Martin Kippenberger.
Candida Höfer lebt und arbeitet in Köln.

Candida Höfer
Conservatoire Royal Bruxelles

Entstehungsjahr: /
Größe: 66x75 cm
Technik: Lithografie
Auflage: 100 Exemplare, signiert und nummeriert