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Markus Lüpertz

1941 geboren in Liberec, Böhmen (heute Tschechische Republik)
Lüpertz lebt und arbeitet in Berlin, Karlsruhe, Düsseldorf und Florenz.
1948 Flüchtet die Familie in den Westen. Lüpertz wächst im Rheinland auf.
1956-61 Studium an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goosens und Kunstakademie in Düsseldorf
1961 Lüpertz lässt sich als freischaffender Künstler in Düsseldorf nieder
1962 Übersiedlung nach Berlin; Beginn der sogenannten „dithyrambischen Malerei“
1962 – 1969 Wohnt in Berlin und betreibt seit 1964 die Galerie Großgörschen
1970 Einjähriger Aufenthalt in der Villa Romana in Florenz
1975 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
seit 1982 Entwürfe für Bühnenbilder in den Opernhäusern von Kassel, Ulm, Salzburg, Bremen, Düsseldorf
1984 Reise nach New York
1986 Er nimmt einen Lehrstuhl an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf an und wird 1988 bis 2009 deren Rektor
1989 – 1990 15 Fenster für die Kathedrale in Nevers
2000 Präsentation des Zyklus: Vesper in Hannover

Markus Lüpertz vereint Legende und Geschichte zugleich.
Während sich seine Zeitgenossen dem Informel und Tachismus hingeben, bleibt Lüpertz, nach seiner Ausbildung an der Werkkunstschule in Krefeld und der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, der gegenständlichen Malerei treu. Am Anfang seines Schaffens steht die „dithyrambische Malerei“ deren philosophischer als auch mythologischer Ansatz sich auf Nitzsche und den Gott Dionysos stützt. Seine geheimnisvollen Elemente, kombiniert mit überdimensionaler gegenständlicher Malerei, erzeugen eine euphorische Begeisterung im Betrachter. In den 70er Jahren folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte in den „deutschen Motiven“. Stillebenartige militärische Gegenstände sollen in einer neuen Aura an den vergangenen Krieg erinnern.
Seit 1980 betätigt sich Lüpertz auch als Bildhauer und entwirft Skulpturen. Mythologische oder literarische Helden erwachen in einem neuen Antlitz aus Bronze. Die Versehrtheit der unvollkommenen und nach antikem Vorbild farbig bemalten Skulpturen soll die Erinnerung an das einst Erhabene und Vollkommene der Kunst aufrechterhalten.
Neben seiner Tätigkeit als Maler arbeitet Lüpertz als Bühnenbildner, Dichter, Theaterproduzent und war von 1986 – 2003 Direktor der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Er vereint in seinem Werk seinen persönlichen Sinn für Humor mit seiner rebellischen Art, Regeln zu brechen. Ein geheimnisvolles Gesamtwerk ist entstanden, das sich gleichzeitig als Weltzugang und Weltdeutung eignet.

Markus Lüpertz
Bremer Stadtmusikanten

Entstehungsjahr: 2014
Größe: 50x15x28,5 cm
Material: Bronzeskulptur, bemalt
Guss: Kunstgießerei Schmäke
Auflage: 20 Exemplare, monogrammiert ML und nummeriert zzgl. E.A.
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Preis auf Anfrage